Grundregeln beim Mückenschutz

Mückenschutz in den Tropen

Wichtige Infos zum Mückenschutz. Malaria gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Erde. Die Krankheit wird heutzutage hauptsächlich in den Tropen und Subtropen durch den Stich einer weiblichen Stechmücke (Moskito) der Gattung Anopheles übertragen. Malaria ist weltweit in über 97 Ländern anzutreffen, besonders in den bevölkerungsreichsten Ländern Süd-Amerika, Afrikas und Asiens. Geschätzte 40 Arten der Anopheles Mücke übertragen Malaria.

 

Natürlich kennt jeder die Gefahr die von Malaria ausgeht, dennoch gibt es einige andere Krankheiten, vor denen man sich auf Reisen besonders in tropischen Gebieten schützen sollte. Nicht weniger gefährlich sind Dengue-Fieber, West-Nil-Fieber, das Zika Virus, Gelbfieber und einige andere Krankheiten.

 

Da viele Stechmücken / Moskitos nachts aktiv sind, gilt es sich hier effektiv zu schützen, da man in dieser Zeit mehr oder weniger wehrlos ist. Wir empfehlen euch für diese Reiseziele ein GlisGlis Moskitonetz mit Imprägnierung. Ein Moskitonetz mit Imprägnierung bietet einen doppelten Schutz vor Stichen, da die Mücken das Insektizid bei Berührung mit dem Netz aufnehmen und gelähmt werden. Dadurch wird verhindert, dass sie durch das Netz stechen oder das Moskitonetz nach Lücken absuchen können.

Welche Stechmücken verbreiten Malaria?

Hier kommen hauptsächlich zwei verschiedene Mückenarten in Frage.
Die Mückenart, die für die Übertragung von Malaria verantwortlich ist, gehört zur Gattung Anopheles. Etwa 40 Arten davon übertragen Malaria. Diese Stechmücken sind hauptsächlich in der Dämmerung und der Nacht aktiv. Daher ist es ratsam sich abends für den Aufenthalt im Freien mit einem Mückenschutz einzusprühen und möglichst helle, lange Kleidung tragen. Und nachts unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

 

Die Mückenart, die für die Übertragung von Dengue Fieber verantwortlich ist, nennt sich Aedes auch bekannt als Tiger Mücke. Diese Stechmücken sind vor allem tagsüber aktiv. Was den Schutz natürlich deutlich erschwert, da man kurze Kleidung trägt und sich viele Menschen tagsüber am Meer oder Pool aufhalten und somit viel Haut zeigen.

Malaria, Dengue Fieber, Japanische Enzephalitis, Zika

Vor allem in Gebieten mit Malaria ist eine sichere Nacht von großer Bedeutung. Ein einziger Stich kann ausreichen um sich mit dieser gefährlichen Krankheit anzustecken. Alleine im Jahr 2010 erkrankten weltweit 216 Millionen Menschen an Malaria, 50-100 Millionen am gefährlichen Dengue Fieber.

 

Dengue Fieber ist eine Viruserkrankung, bei der oft hohes Fieber, Gliederschmerzen, Augenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen einhergehen. Es gibt keine spezifische Behandlung. Je nach Person können die Symptome unterschiedlich ausfallen. Manche Betroffene merken unter Umständen kaum, dass sie sich infiziert haben. Hohes Risiko droht allerdings bei einer Zweitinfektion. Diese kann in seltenen Fällen zu starken Komplikationen mit inneren Blutungen kommen, die tödlich enden können. Hier ist es wichtig, dass ihr unbedingt einen Arzt aufsucht.

 

Es gibt viele verschieden Arten von Malaria, die alle durch einen Blutparasiten der Gattung Plasmudium ausgelöst werden. Malaria führt zu grippeähnlichen Symptomen und muss schnell behandelt werden. Es gibt keine Impfung gegen Malaria, sondern Medikamente die man vorbeugend nehmen kann um eine Infektion zu verhindern, bzw. als Erstmaßnahme einnehmen kann bis man einen Arzt erreicht. Lass Dich sich vor Reisen nach Asien ärztlich beraten oder besuche das Tropeninstitut für weitere Informationen!
 

Repellents zum sprühen z.B. Antibrumm forte, helfen dir bei dämmerungsaktiven Mücken. Helle Kleidung und Moskitonetz helfen dir gegen nachtaktive Mücken.

Sollten während oder nach deinem Asienbesuch Krankheitssymptome auftreten, bitte unbedingt einen Arzt aufsuchen und darauf hinweisen, dass du in einem Malariagebiet unterwegs warst.

 
Anbei ein Link zum Tropeninstitut in Hamburg, das auf seiner Website zu allen bekannten Reiseländern Informationen liefert.

 

https://www.bnitm.de/reisen-impfen/reisemedizinische-beratung/

Mückenschutz Kleidung

Da viele Mücken nachtaktiv sind, ist es gerade nach Einbruch der Nacht sehr wichtig sich gegen die kleinen Biester zu schützen. Helle, längere Kleidung kann hier helfen. Zusätzlich empfiehlt es sich gerade in Gebieten mit Malaria zusätzlich mit einem Deet-haltigen Mückenschutzmittel einzusprühen. Hier gibt es vor Ort oft die wirksamsten Mittel zu kaufen. Es sollte in der Regel ausreichen die Hände und Arme, die Beine und den Nacken damit einzusprühen.

Mückenschutz bei Kindern

Auch Reisen mit Kindern in tropische Gebiete sollte kein Problem darstellen. Wir empfehlen bei Reisen mit Kindern grundsätzlich eher ein Moskitonetz unserer GlisGlis Green Edition ohne Imprägnierung.

 

Die Imprägnierung stellt keine Gefahr für den Menschen dar. Allerdings sollte man vermeiden, dass gerade kleine Kinder das Netz möglicherweise in den Mund nehmen. Daher empfehlen wir bei Reisen mit Kindern unter 6 Jahren zu einem Moskitonetz ohne Imprägnierung. Diese haben dann eine höhere Lochdichte als imprägnierte Moskitonetze und verhindern so das Eindringen von Mücken.

Zusatz

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Deine Gesundheit bleibst Du selbst verantwortlich. Besuche unbedingt einen Arzt, am besten einen Tropenmediziner vor eine Reise in Malariagebiete um Dich über gesundheitliche Maßnahmen zu informieren!